dortmund2007


Heute (14. Februar 2008) ist Helmut Bödeker noch fündig geworden und hat einen zusätzlichen Bericht aufgetrieben:

 

 Betreff: Dortmund - Konzerthaus-Nacht im Rahmen der 7. Dortmunder Museumsnacht - Online Musik Magazin

 

Drehorgelspieler mit ihren Drehorgeln
Foto: Gerhard Menzel

Trotzdem dominierte auch dieses Jahr wieder die Orgel diesen Abend. Den Auftakt machten zunächst fünf Drehorgelspieler mit ihren eindrucksvollen Drehorgeln, die weit entfernt von der meist abfälligen Bezeichnung "Leierkasten", ein üppiges Orchesterkonzert mit Musik von Händel, Mozart, Rossini, Bizet bis zum abschließenden "Radetzki-Marsch" lautstark zu Gehör brachten. Es war schon erstaunlich, wie synchron diese fünf "Kleinorchester" miteinander musizierten.

 

Auch zur Dortmunder Konzerthausnacht 2007 konnten die Freunde Mechanischer Musikkultur drei wichtige Programmpunkte beitragen:

1.) Lockvogel-Orchester vor dem Konzerthaus

Ab 17:00 Uhr musizierten Volker Wiegmann, Kurt Friese, Walter Siemes, Helmut Bödecker und Herbert Kirchartz vor dem Haupteingang des Konzerthauses und lockten so schon hunterte von Besuchern in das Haus.

Flotte Weisen und Melodieen, die in die Beine gingen, waren naturgemäß bei alt und Jung beliebt.

2.) Eröffnungskonzert im großen Konzertsaal zum Eintreffen der Gäste und Besucher.  Hier war Klassik angesagt. Unter den Klängen des Triumphmarsches aus 'Aida' von G. Verdi zogen die Zuhörer in den großen Konzertsaal und ließen sich dort von Opern- und Operettenmelodien, gespielt auf Drehorgeln begeistern. Herbert führte mit gekonnter Leichtigkeit durch das Programm und schaffte es, sekundengenau zu beginnen und - trotz anhaltendem Beifall - ebenso mit seinen Mannen den Saal zu verlassen.

3.) Bis zum Ausklang um Mitternacht Straßen- und Serenadenkonzert.

Da ging dann noch einmal stundenlang die Post ab! Helmut, der hier den größten Teil die Konzertleitung übernahm, ließ den Spielern keine Ruhe. Ohne Rücksicht auf Gelenke und Witterung sorgte er fast ununterbrochen für heiße Klänge auf dem Pflaster vor dem Konzerthaus. Wir hatten das Gefühl, er wollte  seine lange Spielpause aufholen.

 

 

 

Leider stehen uns keine Bilder zur Verfügung, die unseren Auftritt im großen Konzertsaal zeigen. Selbst abgefeimte Reporter vergaßen vor lauter Ehrfurcht, die Kameras zu zücken. Doch die Zuhörer waren von unserer Aufführung so begeistert, daß schon kurz nach diesem Eröffnungskonzert Anfragen nach weiteren Auftritten an uns gestellt wurden.

 

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