Dortmunder Orgelnacht 2005/2006


Dortmunder Orgelnacht

v.l.n.r.: Helmut, Herbert, Walter, dahinter Kurt und Klaus

Seit 2004 ist es uns durch den unermüdlichen Einsatz von Helmut Bödeker ermöglicht worden, in der Dortmunder Orgelnacht jeweils vor dem Konzerthaus zu musizieren.

Es ist schon toll, wenn innen im Gebäude extra für uns Räume zum Aufenthalt, zum Umkleiden oder zur Konferenz/Besprechung zur Verfügung gestellt werden.

Doch nicht nur das: Wenn innen im Haus die wirklich bekannten Organisten zeigen was sie können, so konnten wir draußen  vorführen, welche musikalische Vielfalt in unseren Instrumenten steckt.

Kaum ein Zeitungsartikel, kaum ein Bericht der nicht speziell auf unseren "Dauerauftritt" einging. Die uns vorliegenden Bilddateien erfordern leider zuviel Speicherplatz.

Besonders hervorzuheben ist, das die Indendantur des Hauses  bis zur letzten Minute bei uns ausharrte und kurz nach Mitternacht die sehr dezent vorgetragene "Kleine Nachtmusik" (3. Satz) auskostete.

Tanzende Teenager und Mitt-Sechziger auf den Straßen von Dortmund  zu den beschwingten Klängen eines Drehorgelorchesters sind schon Honorar genug und entlocken uns so ganz nebenbei eine Zusage für das kommende Jahr.

2006!

 

Pressestimmen: Dortmund

Konzerthaus zeigte Vielfalt

 Die "Berlin Comedian Harmonists" haben besungen, was die 6. Museumsnacht zu einem so großen Erfolg werden ließ: "Wochenend und Sonnenschein". Beides und das abwechslungsreiche Programm der Philharmonie, die sich mit einer neuen "Konzerthausnacht" statt einer reiner Orgelnacht beteiligt hat, lockten 10 500 zwischen 18 und 2 Uhr an die Brückstraße.

Das neue Konzept des Intendanten Benedikt Stampa, ein Programm zu präsentieren, das so bunt ist wie der Spielplan, ist aufgegangen. Einen vollen Saal hatten die Berlin Comedian Harmonists, als sie mit zweieinhalb Stunden Zugverspätung charmant "ein Lied um die Welt" und den "kleinen grünen Kaktus" auf den Balkon des Untermieters schickten. Das Quintett, das sehr professionell und mit viel Witz die Hits seiner berühmten Vorgänger interpretierte, wird wohl viele wieder anlocken, wenn es im Dezember mit der Weihnachtsshow "Warten aufs Christkind" ins Konzerthaus zurückkommt.

Viele Generationen haben in der achtstündigen Konzerthausnacht im Saal Platz genommen: Die Kinderchöre B und C der Chorakademie machten mit "Bella Bimba" und einem Limba dem ganz jungen Publikum viel Spaß; die Orgelköniginnen Barbara Dennerlein und Iveta Apkalna begeisterten auch Menschen, die nicht zu den Stammgästen des Konzerthauses gehören. Spontan hatte Barbara Dennerlein auch ein Stück mit Video-Begleitung von Michael Carstens einstudiert.

"Es wird ein sehr spaßiger Abend", versprach Cosmo Klein, als er um 0.45 Uhr in den überfüllten Saal kam. Und meinte den Rest der Museumsnacht, die die jungen Zuschauer um 2 Uhr im Konzerthaus beendeten. Zum Rockpalast machte der musikalische Kosmopolit die Philharmonie, sorgte mit Rock, Funk und Soul für viel Stimmung. Gut eingeheizt für dieses Party-Finale hatte die Funk-Band "Park".

Für das Konzerthaus hat sich die Nacht gelohnt. Rund 100 Spielplanbücher für die junge Saison haben die Besucher pro Stunde mit nach Hause genommen.

Und Gold wert waren wieder die fünf Drehorgelspieler aus Bochum, die mit Gassenhauern - vom "Sonderzug nach Pankow" bis zur Tritsch-Tratsch-Polka - für Volksfeststimmung auf der Brückstraße sorgten. - JG

      

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