Meinung 31.12.2010


Meine Meinung

18. Juni 2011

Langsam werden die Stimmen leiser und weniger, die uns in der Vergangenheit oft scharf und zu unrecht kritisiert haben. Vorgeworfen wurde uns häufig, wir spielten zu laut, wir würden ja nur 'Knöpfchen drücken', wir würden uns in Drehorgeltreffen unberechtigt und ungebeten einmischen und.... und.... und....

Alle diese Vorwürfe erweisen sich bei genauerem hinsehen, hinhören und recherchieren als unhaltbar.

Oft geriet ich in Versuchung, diesen Vorwürfen und Anschuldigungen öffentlich mit ausführlichen Klarstellungen entgegenzutreten und die Urheber somit bloßzustellen.

Dann kam mir in den Sinn, dass ich ja die Orgelei deshalb begonnen habe, um Freude am Instrument, an der Musik und auch an Gleichgesinnten zu haben. Also, wozu sich ärgern?

Die Bilder, die ich nun von Norbert Niemann aus den vergangenen zehn Jahren vorliegen habe sprechen eine andere Sprache.

Freudige Gesichter, fröhliche Augen, Händeklatschen, Straßentanz und auch schon einmal Tränen der Rührung sind  Erlebnisse, die sich durch keine unberechtigte Kritik und unhaltbare Vorwürfe trüben lassen.

Auch die Besuche unserer Web-Seite aus fast allen Teilen unseres Erdballs zeigen, daß wir mit dem gemeinsamen Spiel auf dem richtigen Weg sind.

In diesem Zusammenhang habe ich eine Bitte, vornehmlich an die Web-Besucher außerhalb Deutschland:

Bitte seien Sie so nett und schreiben Sie uns eine kurze Nachricht ins Gästebuch.

Ich kann zwar anhand der IP-Adresse der Besucher feststellen, in welcher Region Sie angemeldet sind, doch ist dies für eine Standortbestimmung oft zu ungenau.

In der letzten Zeit haben aus verschiedenen Bundesstaaten der USA etliche Freunde unsere Seiten gelesen. Auch Polen, Russland, ganz Osteuropa, Australien und (ein einziges mal) aus China. Alle Besucher des letzten Jahres aufzuzählen, wäre mühselig.

Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere sich mal kurz im Gästebuch eintragen würde.

Bis bald mal wieder bei 'Meinung*

Ihr

Herbert Kirchartz

15. Februar 2011:

In der Vergangenheit ist es häufiger vorgekommen, daß man unserem Musik-Team vorwarf, Musikdateien anderer Eigentümer zu kopieren und dann zu verkaufen. Dies betraf vor allem die Orgelbauer Hofbauer, Deleika und Watterott. Ärgerlich ist soetwas. Zudem stellten wir fest, daß Drehorgelspieler, die nicht zu unserem  Kreis gehören, sich damit brüsten,  es gäbe keine Drehorgelmusik (auch nicht die unsere), die sie nicht irgendwie bekommen würden. Eigentlich nicht schlimm, denn wir freuen uns, wenn unsere Musik auch anderen so gut gefällt, daß man sie besitzen und spielen möchte. Da diese Art der Musikdateien jedoch mit Leichtigkeit vielfach kopiert werden kann - und kopiert wird-, führte dies dazu, daß wir u.a. die Rohdaten, Partituren und Arrangements kauften, viel Arbeit und Zeit investierten um diese Daten für unsere Orgeln spielbar zu machen und andere sich diese Musik dann einverleibten. Ohne Gegenleistung, versteht sich. Auch die Drehorgelfreunde, die diese Musik ehrlich bei uns erworben hatten, gehören mit zu den 'Angeschmierten'. Meine MIDI-Files werden von mir mit einem Copyright versehen, einmal offen und einmal verschlüsselt. Dabei wird auch der Name des Käufers in Form der Kundennummer fest und unveränderbar eingetragen. Mehrmals stellte ich fest, daß solche Dateien von Drehorgelspielern gespielt wurden, an die sie nicht von mir verkauft worden sind. Ich gehe davon aus, daß diese Musik in gutem Glauben erworben wurde und keine böse Absicht dahinterstand.

Trotzdem, es galt, einen Weg zu finden, dies zu verhindern.

In meinen Lehrgängen zum Thema Datenschutz versuche ich meinen Seminarteilnehmern zu vermitteln, daß der sicherste Schutz gegen Datenmißbrauch ist: Daten vermeiden. Was nicht existiert, kann auch nicht mißbraucht werden.

Als wir nun zu Beginn des August 2008 in Lübstorf zusammensaßen, kamen wir zu dem Entschluß, die von uns erstellte Musik nicht zu verkaufen oder sonstwie zu veräußern.  Wer unsere Musik hören möchte, kann kann mit uns gemeinsam spielen oder zuhören.

Mit dieser Regelung, so glauben wir, haben wir auch den Orgelbaufirmen und anderen MIDI-Spezialisten unsere klare Einstellung vorgegeben, insbesondere denen, die den 'Musikvertrieb' für Drehorgeln gewerblich betreiben.

Unser gemeinsames Hobby soll uns und den Zuhörern Freude bereiten. Ab und zu kostet ein Hobby auch Geld. Aber Ärger einhandeln????

Laßt uns weiterhin gemeinsam die Kurbel drehen, zu unserer Zuhöher und unserer Freude.

Mit Musik und feinen Tönen

woll'n wir das Publikum verwöhnen!

Dies meint: Herbert

31. Dez. 2010

Liebe Drehorgelfreundinnen und Drehorgelfreunde!

Ein Jahr voller Drehorgeleinsätze geht nun zu Ende und fast überall gibt es mehr oder weniger ernste Rückblicke auf/in dieses Jahr 2010.

Manch eine Drehorgel hat ihren Geist aufgegeben oder musste zur oft kostspieligen Reparatur oder Wartung. Einige Instrumente haben ihren Besitzer gewechselt und erklingen nun mit neuen Melodien an anderen Orten. Freude und Wohlgefallen verbreiten sie allemal, diese schönen Instrumente. Nur dann nicht, wenn sie von ihren Besitzern gequält werden. Spielen bis zum letzten Loch ist nicht immer Hochgenuss.

Von etlichen Drehorgelfreunden habe ich gehört, dass die Anzahl der bestellten und bezahlten Termine stark abgenommen hat. Der Aufschwung ist eben noch nicht bis zu den Musikanten vorgedrungen.

Doch können wir gut und gerne auf  'lukrative' Geschäfte' verzichten, wenn leuchtende Kinderaugen und strahlende, staunende Gesichter vor uns stehen. Auch dies ist reicher Lohn.

 

Und es gibt sie noch - diese Kinderaugen.

 


Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie im neuen Jahr 2011 viele davon sehen.

Ihre


Renate & Herbert Kirchartz

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30. Nov. 2010

 Liebe Drehorgelfreundinnen und Drehorgelfreunde!

Immer wieder besuchen Drehorgelfreunde die Aufführungen  und Spielstationen anderer Drehorgelfreunde.  Dies ist ein ehrenwerter Brauch und dient dem Kennenlernen und einem intensiveren Miteinander.

Lob, Anerkennung aber auch Tadel oder konstruktive Kritik  helfen, das Spiel und die Auftritte erlebnisreicher, angenehmer und qualitativ besser zu machen, für Akteure und Zuhörer.

Ich bin der Meinung, dass Äußerungen hierzu nach folgender Regel abzuwickeln sind:

Hat Ihnen unser Spiel gefallen, empfehlen Sie uns weiter,

hat es Ihnen nicht gefallen, sagen Sie es uns ->

wir sagen es bestimmt nicht weiter.

Was ich allerdings als nicht besonders stilvoll ansehe ist, wenn vor Ort eine überdimensionale Lobhudelei stattfindet und man dann wenige Tage später von Dritten erfährt, das sei doch alles Mist gewesen. Diese Nachricht hätte man von ebendiesen Besuchern, die am Ort selbst  mit Lob nicht zurückgehalten haben.

Besonders schändlich finde ich es dann, wenn diese 'Dritten' versuchen, sich bei dem Veranstalter  mit fadenscheinigen und negativen Bemerkungen über die Akteure einzuschmeicheln. Ein solches Verhalten schadet unserer ganzen Zunft!

Wer aktiv etwas verbessern möchte, kann sich ja mit den Akteuren zusammentun und diese unterstützen oder mitmachen.

Nun tragen Nachrichten immer den Makel der Verfälschung in sich, besonders negative.

Ungesicherte Nachrichten sollten deshalb nur einen Weg nehmen: in den Reißwolf.

 

Dies meint:

Herbert

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